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Es wird einfach nicht wärmer!

Auch heute ging es wieder sehr früh los. Anzeige an der Grenze um 06.10 Uhr: 1 Grad!

Aber heute hatte ich wenigstens die dicken Handschuhe dabei, die ich bei so einer Kälte gestern vergessen hatte. Sonst war auch heute das Wetter sehr gut. 10 Grad wärmer und es wäre das ideale Fahrradwetter. Wenn ich durch Hengelo fahre, kommen mir immer die Schüler auf dem Rad entgegen. Intressant aus dem Grund, weil bei den vorhandenen Fahrradwegen sogar zwei Radfahrer im Gegenverkehr auf dem Radweg genügend Platz haben.

Hengelo eine Gemeinde mit etwas über 8000 Einwohner mit einer kleinen Innenstadt rund um die Kirche ist stark durch die Landwirtschaft und ein wenig Industrie geprägt.

Wenn ich durch Hengelo komme, dann habe ich etwa die Hälfte der Strecke, entweder nach Deventer oder nach Rhede noch vor mir.

Werner Messing

Tag des herzkranken Kindes

Heute ging die Tour nicht Richtung Holland, sondern zum Gelsenkirchner Zoo Zoom. Dort hatte Gerald Asamoah mit seiner Stiftung für herzkranke Kinder Familien und betroffene Kinder zu einem entspannten Besuch des Zoo’s eingeladen. Seine Mitarbeiterin Jeanne fragte, ob wir bei der Technik und dem Fotografieren helfen könnten. Natürlich haben wir sofort zugesagt. Nach der Begrüssung wurden alle Familien mit Mitarbeitern des Zoo’s durch  die Anlage geführt. Der Höhepunkt, besonders für die Kinder, war die Fütterung der Eisbären. Danach lud Gerald alle von ihm eingeladenen Gäste zu Kakao, Kaffee und Kuchen ein. Schminken und weitere Aktivitäten gab es dann für die Kinder. Die Erwachsenen hatten die Möglichkeit sich durch einen tollen Vortrag zum Thema Herzerkrankung bei Kindern, und wie gehe ich als Elternteil mit der Situation um, weiter zu informieren.

Natürlich gab es sehr viele glückliche Kindergesichter mit Gerald auf den vielen Fotos, die er mit den Kindern machte. Auch Autogramme und kleine weitere Wünsche erfüllte er an diesem Nachmittag.

Am Abend ging es dann mit dem Rad wieder zurück Richtung Rhede. Ich bin froh, wenn ich morgen wieder, hoffentlich viele Kilometer, mit dem Rad in Holland fahren kann. Die Straßenverhältnisse von Gelsenkirchen bis fast Rhede sind für Fahrradfahrer mehr als schlimm. Hier muss sich bei uns noch sehr Vieles verbessern.

Werner Messing

Deventer – Vreden – Enschede

Die ersten zehn Tage habe ich geschafft. Vom 2. Mai bis zum 9. Mai war mein Ziel Deventer in Holland. Dazu kamen noch am Abend ein paar Radkilometer in und um Rhede. Am 10. Mai musste unser Lastenrad am Vormittag herhalten. Mein Enkel hat sich sehr gefreut. Wieder mal mit Opa am Vormittag seine große Welt erkunden. Zum Schluss noch ein Cappucino in der Pralinenmanufaktur in Rhede und dann ging es wieder zurück für uns beide zum Mittagessen. Am Nachmittag habe ich dann, über kleine gewollte Umwege, die Stadt Vreden besucht. Dort wurde für die Europawahl geworben und ich habe dort auch einige Kollegen getroffen und gesprochen. Heute ging es über Winterswyk und dann, mit sehr starkem Gegenwind, bis Enschede. Auch in Winterswyk und in Enschede war ich an dem Wahlstand um dort auch für die Europawahl zu werben. Der Rückweg ging dann sehr schnell, mit dem Wind im Rücken, bis zur Gaststätte Stockhorst in Vardingholt. Ich kam genau richtig um die Fussballergebnisse der 1. Bundesliga mit zu erleben.

Morgen habe ich ein neues Ziel. Davon schreibe ich in den nächsten Tagen. Ich glaube das Ziel wird sehr viele Fussballfans interessieren.

Werner Messing

Fridays for Future, auch heute in Deventer

Auch heute Morgen ging es wieder von Rhede nach Deventer. Insgesamt war die heutige Fahrt noch kälter als die Fahrt gestern. Trotz dicker Handschuhe und Halsschutz war es auf der gesamten Strecke sehr kühl. Etwa 7 Grad und zum größten Teil ein starker Gegenwind machten die Hinfahrt schwer.

Heute habe ich einen kleinen Umweg gemacht. Der Grund war eine verpasste Abfahrt. Ich habe es erst bemerkt, als ich schon ein Teil der zusätzlichen Strecke gefahren war. Naja 4 weitere Kilometer heißt  0,97 €  x 4 = 3,88 € zusätzlicher Spendenbetrag für Projekt 30.

Durch den Gegenwind und den kleinen Umweg habe ich dann eine Pause vor Deventer ausfallen lassen und bin direkt bis Deventer gefahren. Deventer eine sehr schöne Stadt mit vielen alten Gebäuden und eine sehr intressante Innenstadt habe ich mir dadurch etwas intensiver ansehen können. Fazit dabei, ich werde mal ein verlängertes Wochenende mit Mechthild in Deventer bleiben und diese Stadt mit ihren über 100.000 Bewohnern mir mal näher ansehen.

Vor dem Stadthuis sammelten sich kurz vor 10.00 Uhr einige Schüler und auch ein paar Erwachsene. Sie warteten auf weitere Schüler für die Demonstration FRIDAYS FOR FUTURE. Spontan kam ich, trotz einiger Sprachschwierigkeiten, mit den Teilnehmern ins Gespräch. Ein gemeinsames Foto war das Ergebnis dieses Gesprächs. Ich wünschte ihnen und allen Menschen eine gesunde und klimafreundliche Zukunft.

Mich erwartete dann im Cafe‘ de Vlinder (auf der Neuwstraat) ein heißer Kaffee und ein super Frühstück. Hier wurde natürlich der Akku zum größten Teil wieder aufgeladen.

Mit gutem Rückenwind ging es um kurz vor 12.00 Uhr wieder zurück.

Drückt mir die Daumen, dass das Wetter morgen auf jeden Fall trocken bleibt.

Werner Messing

 

Am 2. Mai: Die erste Tour

Um etwa 05.45 Uhr ging es mit dem Rad los. Das Ziel, wie auch in den nächsten Tagen, ist Deventer.

Durch den Stadtwald ging es Richtung Bahia-Bad in Bocholt. Mitten auf der Straße steht mir auf einmal ein Reh in etwa 100 Meter Entfernung gegenüber. Es war eine hohe Luftfeuchtigkeit vorhanden und über allen Feldern stand sehr starker Nebel. Der Nebel löste sich auch erst etwa 15 Kilometer vor Deventer und die Sonne kam durch.

Etwa um 06.24 Uhr war ich bei dieser Fahrt an der deutsch/holländischen Grenze. Die Anzeige an der dort vorhanden Tankstelle zeigte um 06.24 Uhr 3 Grad an. Dementsprechend fühlten sich meine Hände auch an.

Der erste Ort auf der holländischen Seite ist natürlich das schöne Städtchen Aalten. Eine schöne Kleinstadt mit vielen interessanten Geschäften. Jeden Donnerstag (niederl. Donderdag) von 08.00 Uhr bis 12.30 Uhr ist dort Markt.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das „Nationale Untertauchmuseum“. In Aalten wurde während des zweiten Weltkrieges etwa 2500 „Untertaucher“ (politische, rassitische, jüdische, Menschen und Widerständler) vor der deutschen Besatzung und der Polizei versteckt. Es war schon eine großartige Leistung bei 13000 Einwohner soviele Menschen in so einem kleinen Ort zu beschützen. Das hat mich sehr beeindruckt.

Es gibt noch viele weitere Sehenswürdigkeiten.

Ich werde in den nächsten Tagen immer wieder etwas über die Orte schreiben, durch die ich mit dem Fahrrad fahre. Heute hat es sich schon für die Gruppe „Projekt 30“ gelohnt, und in ein paar Stunden geht es weiter. Hoffentlich spielt das Wetter in den nächsten Tagen mit.

Werner Messing

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